Die traumhafte Geographie Senegals

Gepostet von senegalese am Jul 12, 2011 in Geographie, Natur | 2 Kommentare

Die geographie in Sengela ist so natürlich wie nur möglich.Im äußerst Westen Afrikas liegt der Staat Senegal. Senegal erstreckt sich südlich und nördlich des 15. Breitengrades in nördlicher Breite. Diese nüchternen Zahlen werden der Schönheit dieses kleinen Landes gar nicht gerecht, gehören aber zur Geografie mit dazu. Dieses Land ist nur ungefähr halb so groß wie Deutschland.

Das Land im Westen

Damit gehört Senegal zu den kleineren Ländern im Westen Afrikas. Im Westen bildet der Atlantik die Grenze von Senegal, im Norden und Nordosten ist es Mauretanien und im Osten hat Senegal Mali als Nachbarn. Das sind aber noch längst nicht alle Grenzen, die Senegal hat. Im Süden hat Senegal noch Grenzen zu Guinea und Guinea-Bissau. Und im südlichen Landesteil umschließt Senegal den Kleinstaat Gambia als Enklave. Die Hauptstadt dieses kleinen Landes heißt Dakar und ist als Touristenstadt bekannt.

Die Landschaftsgestaltung

Einen entscheidenden Einfluss auf die Landschaft Senegals haben die beiden Großlandschaften Sudan und Sahel. Als Sahel wird der Landschaftsgürtel bezeichnet, der sich direkt an den Süden der Sahara anschließt. Der Sahel ist zwar keine Wüste mehr, aber trotzdem noch sehr trocken. Er bildet den allmählichen Übergang zur feuchten Savanne. Die andere Großlandschaft, die Sudanzone, liegt zwischen dem Regenwald im Süden des Landes und der Sahara im Norden. Aber den größten Teil des Landes bildet das Küstentiefland. Dieser Teil befindet sich an den Flüssen Senegal und Gambia. In Richtung Landesinnere steigt die Küstenlandschaft um bis zu 40 Meter an. Viel höher sind da schon die Ausläufer des Tafelgebirgslandes Fouta-Djalon. Diese Ausläufer im Südosten von Senegal erreichen Höhen von bis zu 400 Metern. Senegal hat einen Küstenbereich von rund 500 Kilometern. Aber nicht überall ist die Küste erschlossen. Zum Teil ist sie wenig gegliedert, flach oder auch versumpft. Im Süden wird der lange Küstenstrich von der Enklave Gambia unterbrochen. Seinen Namen hat das Land durch den langen Fluss Senegal bekommen, der sich auf mehr als 1000 Kilometern durch das Land schlängelt. Über weite Strecken bildet der Senegal im Norden und Nordosten die Ländergrenze. Der Senegal ist aber nicht nur ein Teil der Ländergrenze, sondern bildet auch gleichzeitig die Grenze zwischen Schwarzafrika und den so genannten weißen Ländern des afrikanischen Kontinentes.

Klima und Vegetation

Da der Senegal im Norden an die Sahelzone grenzt, ist dieser Bereich von einem trockenen Klima geprägt. Wer dieses Gebiet bereisen möchte, sollte das nicht gerade in der Zeit von Juli bis Oktober machen. Die Wahrscheinlichkeit nass zu werden ist sehr groß, denn dort ist dann Regenzeit. Noch mehr Wasser gibt es im Süden. Das randtropische Klima zeichnet sich durch eine lange sommerliche Regenzeit aus. Die Niederschlagsmengen im Süden sind im Schnitt fünfmal so hoch wie im Norden. Dafür liegen aber die Temperaturen bei angenehmen 20 Grad Celsius. So wie sich das Klima in Senegal sehr unterschiedlich gestaltet, kann man das auch bei der Vegetation beobachten. Im Norden des Landes, der Sahelzone, herrscht in der Hauptsache die Dornstrauchsavanne vor. Weiter im Inneren des Landes geht es dann allmählich in die Trockensavanne über. Im Süden von Senegal wächst der Feuchtwald, und wenn es dann weiter nach Norden geht, wird aus dem Feuchtwald die Feuchtsavanne. Ganz anders sieht es südlich vom Gambiafluss aus. Diese Landschaft ist von großen Mangrovensümpfen geprägt.

Bild: bertauxn – Fotolia

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