Die Nationalparks Sengelas
Senegal entwickelt sich auch dank der schönen Nationalparks zu einem Land, das für Touristen immer interessanter wird. Einen großen Anteil daran hat die Flora und Fauna, die in den Parks noch in Ordnung ist. Senegal dürfte eines der afrikanischen Länder mit den meisten Nationalparks sein. Insgesamt gibt es davon sechs. Einige davon zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des ganzen Landes.
Natur in Senegal
Die Nationalparks in Senegal bestehen schon seit einigen Jahren. Deshalb gibt es hier auch Tiere, die in der freien Wildbahn schon recht selten geworden sind. In den Nationalparks gibt es nicht nur faszinierende Tiere zu bewundern, sondern auch atemberaubende Landschaften. Genau deshalb sind die Nationalparks in Senegal auch bei den Touristen, die eine Safari veranstalten wollen so beliebt.
Der Nationalpark Niokolo Koba
Einer der schönsten Nationalparks in Senegal ist ganz sicher der Nationalpark Niokolo Koba. Dieser Park wurde 1980 gegründet und bereits ein Jahr später von der UNESO zum Weltnaturerbe erklärt. Der Niokolo Koba hat eine Größe von 8000 Quadratkilometern. Der Park wurde im Südosten des Landes angesiedelt. So hat er den Vorteil, dass der Gambia Fluss direkt durch den Park führt. Am Ufer des Flusses gibt es wunderschöne Galeriewälder zu bewundern. Im Nationalpark Niokolo Koba leben unter anderem Krokodile, Schimpansen und Nilpferde. Der größte Teil dieses Parks besteht aus Savanne. Die Savanne ist der Lebensraum, in dem die meisten typischen afrikanischen Tiere leben. Löwen, Antilopen, Hyänen und sogar Leoparden lassen sich hier während einer Safari aus nächster Nähe beobachten. Im Nationalpark Niokolo Koba leben mehr als 80 unterschiedliche Säugetierarten. Natürlich hat der Nationalpark in Senegal nicht nur Säugetiere. Hier leben auch mehr als 330 verschiedene Vögel, von denen die meisten ebenfalls beobachtet werden können.
Vogelparadies Djoudj Nationalpark
Wem es bei seiner Safari in der Hauptsache um gefiederte Tiere geht, der sollte einen Besuch in einem der anderen Nationalparks in Senegal nicht versäumen. Der Djoudj Nationalpark befindet sich im Norden von Senegal. Im drittgrößten Vogelreservat der Welt sind nicht nur die schönsten exotischen Vögel beheimatet, sondern auch viele Vögel, die wir auch aus Europa kennen, haben hier ihr Winterquartier. So ist es kein Wunder, dass man hier unter anderem die exotischen Flamingos und Pelikane sehen kann, aber auch Kraniche und Störche. Allerdings ist dieser Park nicht das ganze Jahr über für Besucher geöffnet. Wer den Vögeln einen Besuch abstatten möchte, hat dazu in der Zeit von November bis April Gelegenheit. Den Rest des Jahres bleibt einer der schönsten Nationalparks in Senegal geschlossen. Die Monate Januar und Februar bieten sich vor allem für alle an, die einmal sehen wollen wie unsere europäischen Zugvögel den Winter verbringen.
Nationalpark am Atlantik
Die Landschaften der Nationalparks in Senegal sind groß und vor allem sehr unterschiedlich. Neben den wirklich interessanten Tieren in Afrika gibt es auch wunderschöne Naturlandschaften zu bestaunen. Der Saloum Nationalpark ist bei den Touristen ganz besonders beliebt, weil es hier einen der bedeutendste Bestände an Mangroven gibt. Dieser Park befindet sich direkt an der Atlantikküste, im Flussdelta von Sine und Saloum. Außer den bereits genannten Parks gibt es aber auch noch andere Nationalparks in Senegal. Der Basse-Casamance-Nationalpark, der Lagune de Barbarie-Nationalpark und der Iles de la Madeleine-Nationalpark sind ebenfalls interessante Ausflugsziele in Senegal.
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MehrSenegal: „Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube“
Der kraftvolle Wahlspruch des afrikanischen Landes Senegal sagt viel über den Stolz der Menschen dort aus. „Ein Volk, ein Ziel, ein Glaube“. Und genau das kommt einem auch überall entgegen, wenn man in Senegal unterwegs ist. Trotzdem kann man nicht darüber hinwegsehen, dass Senegal mit sehr vielen Problemen zu kämpfen hat.
Die Probleme Senegals
Neben der hohen HIV-Rate wird auch die nicht vorhandene Bildung der meisten Einwohner inzwischen zu einem echten Problem. Rund 65 Prozent der Menschen können nicht lesen und schreiben. Und sehr wahrscheinlich wird sich daran in den nächsten Jahren auch nicht wirklich viel ändern. Das liegt unter anderem auch daran, dass sehr viele Kinder gar nicht die Chance haben, eine Schule zu besuchen. Eine Verbesserung dieser Situation sollte eine Schulreform aus dem Jahre 2003 bringen. Aber wie alle Reformen braucht auch die Schulreform Zeit um sich überhaupt erst einmal durchzusetzen. Erst dann kann sich die Situation in Senegal auch für die Kinder verändern. In Senegal gibt es einen deutschen Verein, der versucht, die größte Not der Kinder zu lindern. Die Kinderhilfe Senegal e. V. ist vor Ort seit vielen Jahren sehr aktiv.
Die Bevölkerung von Senegal
In Senegal leben rund 12 Millionen Menschen. Allein 2,5 Millionen Menschen haben sich um den Großraum um Dakar angesiedelt. Das Problem dabei ist, dass sich die Bevölkerung aus zwanzig verschiedenen ethnischen Volksgruppen zusammensetzt. Die größten der dort vertretenen Volksgruppen sind zum Teil schon seit mehreren tausend Jahren sesshaft. Dazu gehören zum Beispiel die Wolof und die Serer. Zu den größeren Volksgruppen gehören außerdem noch die Peul, die Mandingue und die Soninké. Senegal war einmal eine französische Kolonie. Darauf ist es auch zurückzuführen, dass in Senegal auch heute noch Französisch als Amtssprache gilt. Zwanzig verschiedene ethnische Volksgruppen sprechen natürlich auch viele verschiedene Dialekte und Sprachen. In Senegal haben sich viele Traditionen bis heute bewahrt. Die meisten Einwohner in Senegal gehören der islamischen Religion an.
Die geografische Lage
Senegal ist ein Küstenstaat am Atlantischen Ozean. Es ist das Land, das am weitesten westlich des afrikanischen Kontinents liegt. Im Norden von Senegal grenzt der gleichnamige Fluss Schwarzafrika von den so genannten weißen Ländern des afrikanischen Kontinentes ab. Der Fluss Senegal bildet aber auch gleichzeitig die Grenze zum Nachbarn Mauretanien. Im Osten ist es Mali und im Süden grenzen Guinea und Guinea-Bissau an Senegal. Die Grenze im Westen bildet der Atlantische Ozean. Ebenfalls im Westen bildet das kleine afrikanische Land Gambia fast so etwas wie eine kleine Insel. Gambia ist, bis auf einen kleinen Küstenabschnitt, fast vollständig von Senegal eingeschlossen.
Die Wirtschaft in Senegal
Die meisten Senegalesen verdienen ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft. Von einer wirklichen Industrie kann in Senegal bis auf wenige Ausnahmen eigentlich noch keine Rede sein. Das liegt vor allem daran, dass es in Senegal keine ausreichende Versorgung mit der notwendigen Energie in ausreichendem Maße gibt. Vielleicht ist auch das ein Grund, warum neben der Landwirtschaft der Tourismus in Senegal eine der Haupteinnahmequellen des Landes ist. In diesem Bereich hat Senegal sehr viel zu bieten. Sechs vollkommen unterschiedliche Nationalparks und viele Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit laden den Besucher förmlich zu einem ausgiebigen Urlaub nach Senegal ein.
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