Urlaub in Senegal: das Land mit dem großen Potenzial
In den letzten Jahren haben die Europäer scheinbar ein neues Reiseland für sich entdeckt. Senegal liegt im südlichen Afrika direkt an der Atlantikküste. Dank der sechs unterschiedlichen Nationalparks in Senegal ist hier die Natur- und Tierwelt noch weitestgehend in Ordnung.
Tourismus gegen Armut
So ist es auch kein Wunder, dass immer mehr Afrikatouristen sich dieses kleine Land, das gerade mal halb so groß ist wie Deutschland, für ihren Urlaub aussuchen. Der Tourismus in Senegal ist für das Land ein guter Weg aus der allgegenwärtigen Armut. Nicht nur die Touristen bringen Geld in das arme Land, sondern auch immer mehr Investoren der Tourismusbranche sehen hier ein großes Potential.
Dakar – die Hauptstadt von Senegal
Eine der ersten Anlaufstellen für Touristen ist natürlich die Hauptstadt Dakar. In Dakar gibt es gibt es schon jetzt eine gut strukturierte Urlauberlandschaft, die dem Tourismus in Senegal förderlich ist. So befindet sich zum Beispiel der internationale Flughafen Leopold Senghor ziemlich zentral in der Hauptstadt. Für die Übernachtung bietet sich eines der 10 guten Hotels in Dakar an. Bei diesen Touristenhotels handelt es sich um gut eingerichtete Hotels in der gehobenen Mittelklasse. In mehreren Hotels gibt es große Räume, die speziell für Tagungen oder Kongresse geeignet sind. Als Hauptstadt des Landes hat Dakar natürlich auch eine reichhaltige und abwechslungsreiche Kulturlandschaft zu bieten. Theater, Museen und Kunstausstellungen haben das ganze Jahr über geöffnet. Eines der bedeutendsten Museen für afrikanische Kunst, das IFAN Museum, befindet sich ebenfalls in der Hauptstadt des Landes. Interessant dürfte für Touristen auch die kulinarische Landschaft sein. Es gibt in Dakar, sehr viele hervorragende Restaurants, in denen einheimische und internationale Küche angeboten wird. In Dakar haben sich verschiedene koloniale Mächte aufgehalten und jeder hat der Stadt einen Stempel aufgedrückt. Ganz besonders gut zu sehen ist das auf der Insel Gorée. Dort gibt es ein koloniales Viertel und ein gut erhaltenes Fort aus der Kolonialzeit zu besichtigen. Gorée ist eine Insel, die der Hauptstadt Dakar vorgelagert ist. Für Wasserfreunde dürfte Dakar schon lange kein Geheimtipp mehr sein. Dakar gilt als international renommiertes Zentrum für Sport- und Hochseefischerei. Interessant ist die Lage am Atlantik auch für Surfer, Segler und andere Wassersportler. Aber auch wer lieber auf dem Land bleibt, hat viele Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Reitställe, Golf- und Tennisplätze sind nur ein paar Beispiele dafür.
Tourismus in Senegal hat für jeden etwas zu bieten
Verpassen sollte man auf keinen Fall einen Besuch auf einem der vielen Märkte der Stadt. Hier werden in der Hauptsache einheimische Produkte angeboten. Tourismus in Senegal bedeutet für die Senegalesen auch, an ihren Traditionen festzuhalten.
Sehenswürdigkeiten in Senegal
Tourismus in Senegal bedeutet Vielfalt an Kultur und Natur. Eine der beliebtesten Regionen in Senegal ist la petite côte, die so genannte „Kleine Küste“. Von Dakar aus erstreckt sie sich über 80 Kilometer am Atlantik in Richtung Süden. Hotels in der gehobenen Kategorie, eine üppige tropische Vegetation und Sandstrände, soweit man sehen kann, sind das Besondere an der Region Casamance im äußersten Süden von Senegal. Saint Louis ist die ehemalige französische Hauptstadt von Senegal. Auch diese Stadt kann über einen Flughafen, der erst 1995 eröffnet wurde, erreicht werden. Bekannt geworden ist Saint Louis unter anderem für sein jährlich stattfindendes Jazz Festival, zu dem sich auch immer wieder die ganz Großen aus diesem Metier einfinden. Der Tourismus in Senegal ist so vielseitig, dass zwei Wochen Urlaub bestimmt zu wenig sind, um Land und Leute kennenzulernen.
Bild: Pierre Borghi – Fotolia
MehrDie Nationalparks Sengelas
Senegal entwickelt sich auch dank der schönen Nationalparks zu einem Land, das für Touristen immer interessanter wird. Einen großen Anteil daran hat die Flora und Fauna, die in den Parks noch in Ordnung ist. Senegal dürfte eines der afrikanischen Länder mit den meisten Nationalparks sein. Insgesamt gibt es davon sechs. Einige davon zählen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten des ganzen Landes.
Natur in Senegal
Die Nationalparks in Senegal bestehen schon seit einigen Jahren. Deshalb gibt es hier auch Tiere, die in der freien Wildbahn schon recht selten geworden sind. In den Nationalparks gibt es nicht nur faszinierende Tiere zu bewundern, sondern auch atemberaubende Landschaften. Genau deshalb sind die Nationalparks in Senegal auch bei den Touristen, die eine Safari veranstalten wollen so beliebt.
Der Nationalpark Niokolo Koba
Einer der schönsten Nationalparks in Senegal ist ganz sicher der Nationalpark Niokolo Koba. Dieser Park wurde 1980 gegründet und bereits ein Jahr später von der UNESO zum Weltnaturerbe erklärt. Der Niokolo Koba hat eine Größe von 8000 Quadratkilometern. Der Park wurde im Südosten des Landes angesiedelt. So hat er den Vorteil, dass der Gambia Fluss direkt durch den Park führt. Am Ufer des Flusses gibt es wunderschöne Galeriewälder zu bewundern. Im Nationalpark Niokolo Koba leben unter anderem Krokodile, Schimpansen und Nilpferde. Der größte Teil dieses Parks besteht aus Savanne. Die Savanne ist der Lebensraum, in dem die meisten typischen afrikanischen Tiere leben. Löwen, Antilopen, Hyänen und sogar Leoparden lassen sich hier während einer Safari aus nächster Nähe beobachten. Im Nationalpark Niokolo Koba leben mehr als 80 unterschiedliche Säugetierarten. Natürlich hat der Nationalpark in Senegal nicht nur Säugetiere. Hier leben auch mehr als 330 verschiedene Vögel, von denen die meisten ebenfalls beobachtet werden können.
Vogelparadies Djoudj Nationalpark
Wem es bei seiner Safari in der Hauptsache um gefiederte Tiere geht, der sollte einen Besuch in einem der anderen Nationalparks in Senegal nicht versäumen. Der Djoudj Nationalpark befindet sich im Norden von Senegal. Im drittgrößten Vogelreservat der Welt sind nicht nur die schönsten exotischen Vögel beheimatet, sondern auch viele Vögel, die wir auch aus Europa kennen, haben hier ihr Winterquartier. So ist es kein Wunder, dass man hier unter anderem die exotischen Flamingos und Pelikane sehen kann, aber auch Kraniche und Störche. Allerdings ist dieser Park nicht das ganze Jahr über für Besucher geöffnet. Wer den Vögeln einen Besuch abstatten möchte, hat dazu in der Zeit von November bis April Gelegenheit. Den Rest des Jahres bleibt einer der schönsten Nationalparks in Senegal geschlossen. Die Monate Januar und Februar bieten sich vor allem für alle an, die einmal sehen wollen wie unsere europäischen Zugvögel den Winter verbringen.
Nationalpark am Atlantik
Die Landschaften der Nationalparks in Senegal sind groß und vor allem sehr unterschiedlich. Neben den wirklich interessanten Tieren in Afrika gibt es auch wunderschöne Naturlandschaften zu bestaunen. Der Saloum Nationalpark ist bei den Touristen ganz besonders beliebt, weil es hier einen der bedeutendste Bestände an Mangroven gibt. Dieser Park befindet sich direkt an der Atlantikküste, im Flussdelta von Sine und Saloum. Außer den bereits genannten Parks gibt es aber auch noch andere Nationalparks in Senegal. Der Basse-Casamance-Nationalpark, der Lagune de Barbarie-Nationalpark und der Iles de la Madeleine-Nationalpark sind ebenfalls interessante Ausflugsziele in Senegal.
image: Pixeltheater – Fotolia
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